Ab November gilt Grenzwert für Uran im Trinkwasser

Ab 1. November 2011 darf in Deutschland kein Wasser mehr aus dem Hahn fließen, das mehr als 10 Mikrogramm Uran pro Liter enthält. Das ist ein großer Fortschritt für die Verbraucher, denn bisher gab es keinerlei gesetzliche Obergrenze. Jahrelang hatte foodwatch kritische Werte öffentlich gemacht und einen Grenzwert gefordert. Babies und Kleinkindern sind damit aber noch immer nicht ausreichend geschützt.
Die Änderung der Trinkwasserverordnung, die einen Uran-Obergrenze von 10 Mikrogramm pro Liter festlegt, hat das Bundesgesundheitsministerium am 11. Mai erwirkt. Wenn die Regelung am 1. November in Kraft tritt, ist Deutschland das erste Land innerhalb der Europäischen Union, in dem ein Grenzwert für den Gehalt des giftigen Schwermetalls im...