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USA: Willkür bei Hinrichtungen im „Sunshine State“ Florida

usa todesstrafe hinrichtungskammer florida 2005

Ob ein zum Tode verurteilter Häftling in Florida hingerichtet wird, hängt oftmals von reiner Willkür ab. Auch Menschen mit geistiger Behinderung landen im Todestrakt.

BERLIN, 23.08.2018 – Florida hält an seiner besonders rücksichtslosen Vollstreckung der Todesstrafe fest, obwohl der Oberste Gerichtshof der USA dem Bundesstaat bereits 2016 verfassungswidriges Vorgehen bescheinigt hatte. Ein neuer Bericht, den Amnesty International heute veröffentlicht, dokumentiert dieses System der Willkür bei der Verhängung der Todesstrafe.

"Die Todesstrafe ist generell abzulehnen, sie ist unmenschlich und grausam. Leider setzen weiterhin viele US-Bundesstaaten auf die Todesstrafe. Florida sticht durch seine besonders rücksichtslose Anwendung der...

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Tierisch abgesichert / TASSO-Tipps für den Ernstfall

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Wer ein Tier hält, übernimmt Verantwortung. Für das Wohlbefinden und das Leben des Vierbeiners, aber auch für alles, was im Zusammenhang mit der Tierhaltung steht. Das Leben ist unvorhersehbar, es kann also einiges passieren. Daher sollten Tierhalter sich auch die Frage stellen, was mit ihrem vierbeinigen Begleiter ist, wenn ihnen mal etwas zustößt.

Aber es muss nicht gleich der schlimmste Fall eintreten. Auch andere Veränderungen haben große Auswirkungen. Beispielsweise eine Trennung der Partner, die den Hund oder die Katze während ihrer Partnerschaft aufgenommen haben. Nicht selten entfacht in diesen Fällen ein Streit um die Frage: Wem gehört das Tier? Und auch Haftungsfragen sollten nicht unterschätzt werden. Denn es ist rein rechtlich...

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„Größer, mutiger und vielfältiger“: Kumi Naidoo, neuer Amnesty-Generalsekretär, über seine Vision für die Menschenrechte

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JOHANNESBURG, 16.08.2018 - Der neue Generalsekretär von Amnesty International präsentiert bei seinem Amtsantritt in Johannesburg seine Vision für die weltgrößte Menschenrechtsorganisation: „Die Menschenrechtsbewegung muss größer, mutiger und integrativer werden, wenn sie den Herausforderungen gerecht werden will, vor denen die Welt heute steht“, sagt Kumi Naidoo bei seinem Antritt als internationaler Generalsekretär von Amnesty International. „Die Welt steht vor komplexen Problemen. Diese können nur überwunden werden, wenn wir uns von dem überholten Gedanken frei machen, dass es bei Menschenrechten um Unrecht geht, das nur einige wenige Menschen betrifft. Die Formen der Unterdrückung, die wir heutzutage erleben, sind alle miteinander...

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Türkei: Amnesty begrüßt Freilassung von Taner Kılıç nach über 400 Tagen - Verfahren gegen elf Menschenrechtler muss eingestellt werden

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BERLIN, 15.08.2018 – Der Ehrenvorsitzende von Amnesty in der Türkei, Taner Kılıç, ist endlich aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Ein Gericht in Istanbul ordnete seine Freilassung aus einem Gefängnis im westtürkischen Izmir an. Über 400 Tage befand sich Taner Kılıç in Haft. Das Verfahren gegen ihn und zehn weitere Menschenrechtler, darunter der deutsche Trainer Peter Steudtner, ist anhängig.

„Wir sind erleichtert, dass Taner Kılıç endlich auf freien Fuß ist. Über 400 Tage musste er unschuldig hinter türkischen Gefängnisgittern verbringen, obwohl alle Anklagepunkte mit Beweisen widerlegt wurden. Seine Inhaftierung ist ein überdeutlicher Beleg dafür, wie in der Türkei die Justiz instrumentalisiert wird, um jene zu verfolgen, die die...

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Kolumbien: Gewalt gegen Menschenrechtsverteidiger eskaliert – neuer Präsident Duque muss Zivilgesellschaft schützen

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Im zweiten Jahr nach Abschluss der Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla-Gruppe FARC steuern die Angriffe auf zivilgesellschaftliche Aktivisten auf einen neuen Höchststand zu.

BERLIN, 07.08.2018 – Kolumbiens neue Regierung muss die Gewaltwelle gegen Menschenrechtsverteidiger unverzüglich stoppen, fordert Amnesty International anlässlich der heutigen Amtseinführung des neu gewählten Präsidenten Iván Duque Márquez. „In den vergangenen zweieinhalb Jahren...

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Umweltinstitut.org - Offener Brief: Belgische Rissereaktoren bleiben brandgefährlich!

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Aus Sicht zahlreicher Initiativen und Verbände gibt es bezüglich der belgischen Rissereaktoren Tihange 2 und Doel 3 keinerlei Grund zur Entwarnung. In einem Offenen Brief an Bundesumweltministerin Svenja Schulze und die MinisterpräsidentInnen von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz stellen sie fest, dass es sich bei der zuletzt von der Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) vorgelegten Stellungnahme um keinen Sicherheitsnachweis handelt.

Die aktuelle Stellungnahme der RSK, so...

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