Umweltinstitut misst hohe radioaktive Belastung bei bayerischen Pilzen

München, 14. September 2016 – Bei sechs Stichprobenuntersuchungen von Pilzen aus dem Lebensmittelhandel stieß das Umweltinstitut München e.V. auf hohe Radioaktivitätswerte in Semmelstoppelpilzen. Die Pilze, erworben auf dem Münchner Viktualienmarkt, waren mit der Herkunft „Bayern“ deklariert und wiesen eine Cäsium-137-Belastung von etwa 3000 Becquerel pro Kilogramm (Bq/kg) auf. Der EU-Grenzwert, der kurz nach der Tschernobyl-Katastrophe für Lebensmittel festgesetzt wurde und heute noch gültig ist, liegt bei 600 Bq/kg in der Frischmasse. Weitere Stichproben-Untersuchungen von eingekauften Pfifferlingen, Trompeten-Pfifferlingen und Steinpilzen ergaben keine Grenzwertüberschreitungen.
Während die erste Messung der Semmelstoppelpilze eine...



