03.09.2026 Vom Goldrausch zur Geisterstadt - Ist Mülheim Süd noch zu retten?
Die Vorgänge rund um die Entwicklung auf dem ehemaligen KHD-Areal entlang der Deutz-Mülheimer Straße sind einer der eher lautlosen Skandale in dieser an Vieles gewohnten Stadt. Kein spektakulärer Gebäudeeinsturz (Stadtarchiv), keine vom Grundbruch bedrohte chemische Deponie (Kalkberg), kein Millionenvertrag für einen eigens geschaffenen Geschäftsführerposten (Börschel-Affäre). Stattdessen: Sandwüsten bis zum Horizont und langsam vor sich hin rottende Industriedenkmäler und Rohbauruinen. Wer die (verschachtelten) Hintergründe dieser surrealen Landschaft erfährt, kommt aus dem Staunen allerdings nicht heraus. Die Stadtrevue hatte sich in in ihrer Juniausgabe die Mühe gemacht, diese Hintergründe detailliert aufzudröseln:
https://www.stadtrevue.de/artikel-archiv/artikel-detailansicht/muelheim-sued-quartier-der-spekulanten
Die dabei gesammelten Kenntnisse und Erkenntnisse sprengten den Rahmen des Stadtmagazins und riefen nach Weiterbearbeitung und öffentlicher Verhandlung:
Mit "STADTDEBATTE No 1 - VOM GOLDRAUSCH ZUR GEISTERSTADT: IST MÜLHEIM SÜD NOCH ZU RETTEN?" leistet die Stadtrevue einen weiteren, wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung dieser ebenso unsäglichen wie unendlichen Geschichte, aber auch zu der Frage: Wie kann es weiter gehen auf diesem zweitgrößten Entwicklungsareal im Kölner Stadtgebiet (nach Kreuzfeld)? Ein wichtiger Termin für alle, die sich für Stadtentwicklung in Köln interessieren:
https://www.stadtrevue.de/kalender/event/vom-goldrausch-zur-geisterstadt-ist-muelheim-sued-noch-zu-retten
Weitere Informationen:
https://neueraeume.de/strasse-der-spekulanten/
https://neueraeume.de/baugruben-zu-baggerseen/
https://www.ksta.de/koeln/muelheim/muelheim-veedel/theater-demo-in-muelheim-aktivisten-protestieren-gegen-baustillstand-1266861
Quelle: Boris Sieverts